1996 – 2016: 20 Jahre Schachzeltlager

Anfang August, Anfang der Sommerferien, in der Schachabteilung seit 1996 Anlass für ein besonderes Event: das Schachzeltlager. Viele Zelte, Lagerfeuer, Nachtwanderung, Abkühlung durch die Feuerwehr bei großer Hitze. Daneben verschiedene von den Betreuern organisierte Aktivitäten. Fußball, Laufschach, Fußballschach und Tandem gehören selbstverständlich mit dazu. Außerdem gab es bisher in jedem Jahr eine besondere Aktivität. Ob Stelzen basteln, Seife gießen, Ketten herstellen, ein neues großes Demobrett aus Holz fürs Training bauen oder ein kleines Magnetschach in einer CD-Hülle für jeden, ein Schachbrett mit Figuren aus Holzscheiben als Gemeinschaftsarbeit oder eine Steinschleuder oder eine Pfeife aus Holunderholz für jeden einzelnen und vieles mehr. Das Zeltlager ist aus unserem Schachclub nicht mehr wegzudenken.

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Magnetschach21996 brach Herbert Steiner damals noch mit dem Fahrrad und den größeren Schachjugendlichen zum ersten Schachzeltlager nach Neuhof auf. In den darauf folgenden Jahren waren die Schachkinder immer zu Beginn der Sommerferien auf dem Grillplatz am Kreuz zu finden. Anfangs mit kleiner Gruppe auf dem untersten Teil des Platzes, der heute „nur noch“ als Fußballplatz genutzt wird, in den weiteren Jahren dann auf dem großen Grillplatz oben, weil irgendwann mehr Platz für die immer größer werdende Zahl an Jugendlichen benötigt wurde. Auch die alte Garage bietet sich hier als Küche hervorragend an, auch wenn das Essen schon lange nicht mehr am Grillplatz gekocht, sondern von den Eltern täglich vorbeigebracht wird. Und das ist inzwischen auch notwendig. Die stolze Zahl von 46 teilnehmenden Jugendlichen in diesem Jahr wurde in den vergangenen Jahren teilweise sogar noch übertroffen. Weniger als 40 Kinder traf man selten um die Feuerstelle an. Auch von Lagerfeuerverbot wegen großer Hitze und einer Überschwemmung wegen Dauerregen ließen sich die Schachler nicht abhalten, weiterhin ihr Zeltlager auszurichten.

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Das alles zeigt, dass die Schachkinder viel Spaß am Zeltlager haben und keiner darauf verzichten möchte. An dieser Stelle möchte ich DANKE sagen. DANKE an alle Helfer, die das Zeltlager jedes Jahr aufs Neue ermöglichen und den Kindern die riesen Freude machen, den Beginn der Sommerferien am Kreuz verbringen zu können. Ein besonderer Dank geht an den Kreisjugendring MSP, der den Schachclub schon seit Jahren bei der Durchführung des Zeltlagers unterstützt und natürlich an diejenigen, die in den 20 Jahren maßgeblich daran beteiligt waren, das Zeltlager zu dem zu machen, was es heute ist: Herbert Steiner, der die Tradition vor 20 Jahren angefangen hat, Sascha Steiner, der diese Aufgabe von seinem Vater übernommen hat, Alexander Wurm, der eingesprungen ist, wenn die anderen nicht konnten und alle anderen Betreuer, die sich am Lagerfeuer die Nächte um die Ohren schlagen und tagsüber mit den Kindern spielen, basteln und vieles mehr. Wir freuen uns auf noch viele weitere Jahre Schachzeltlager am Kreuz, Ohrenzwicker und Nacktschnecken im Zelt, durchwachte Nächte, Hamburgerwettessen, Verstecken im Gebüsch und natürlich Schach spielen 😉

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